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1. September 2017

Glück im Glas

Ja, ich weiß, das Glück kann dir überall und zu jeder Zeit begegnen.
Ich hatte nur nicht erwartet, es im Laden um die Ecke beim Wochenendeinkauf zu finden.
Da biegt man mit dem Einkaufszettel in der Hand in den nächsten Gang ab, blickt sich suchend um und plötzlich fällt der Blick auf ein großes Regal voller "Glück": GLÜCK-Marmelade!



Verführung pur! Da konnte ich nicht widerstehen. Sofort ist ein Glas im Einkaufswagen gelandet.

Die GLÜCK-Marmelade der Privatmarmeladerie Friedrich Göbber kannte ich bis zu diesem Zeitpunkt noch nicht. Wieder daheim wurde also als Allererstes neugierig die Website der Firma besucht und natürlich das "GLÜCK" gekostet.

Oh ja, die Marmelade schmeckt ausgezeichnet - richtig schön fruchtig.
Und die Gläser finde ich einfach nur hübsch. Das Design hat es mir besonders angetan.

Zur Weiterverwendung der Gläser findet man auf der Firmenwebsite viele tolle DIY-Ideen.
Beim Surfen im Netz bin ich dann auch noch über den Contest von GLÜCK bei dem DIY-Portal Handmade Kultur gestolpert: 

"Was würdest du aus einem leeren Glas von GLÜCK machen?"

Klar, bei dieser Aktion musste ich spontan gleich mitmachen...



SeifenGLÜCK




Material:

  • 1 leeres Glas GLÜCKmarmelade 
  • Seifenspenderpumpe 
  • Hammer und Nagel
  • Schraubenzieher, Spitzzange oder Ähnliches zum Erweitern des Lochs (ich hab die schmale Spitze eines Zimmermannshammers verwendet)

So geht‘s:

Mit Hammer und Nagel ein Loch mittig in den Deckel schlagen und soweit erweitern, bis die Pumpe passgenau eingeschoben werden kann. Den Pumpenschlauch noch auf Glasgröße kürzen und fertig ist das „Seifenglück“!



Duftendes GLÜCK (Fang den Duft des Sommers ein!)




Material:

  • 1 leeres Glas GLÜCKmarmelade
  • 5-6 Tropfen Duftöl (Lavendel und etwas Zitrone für den Hauch Frische)
  • getrocknete duftende Blüten (Lavendel und Rose) und Kräuter (Rosmarin und Thymian)

Kleiner Tipp: Wer seinen sommerlichen Glücksduft noch etwas länger erhalten will, mischt noch 1-2 Teelöffel Veilchenwurzelpulver als Duft-Fixierer dazu.


17. April 2017

Dremel-ei & Zitronenhühnchen




Fröhliche Ostern wünsche ich euch allen!  
Ich hoffe, ihr verbringt ein wunderschönes, entspanntes Osterfest mit all euren Lieben, auch wenn das Wetter nicht ganz so prickelnd ist. Der April macht seinem Namen derzeit alle Ehre.

Um das Foto von meinem "gefrästen" Osterei draußen knipsen zu können, musste ich gestern erst einmal eine Regenpause abwarten. 
Der erste Versuch mit dem Dremel Ostereier zu verzieren, hat besser geklappt als vermutet. Man bekommt doch recht schnell ein Gefühl dafür, wie der Dremel anzusetzen ist und mit welchem Aufsatz das "Malen" am besten gelingt.

Zeit zum Üben war reichlich vorhanden. Ich habe mich dieses Jahr extra für ein wenig zeitaufwendiges Osteressen entschieden.
Schnell und einfach vorzubereiten, aber sooo lecker: Das provencalische Zitronenhühnchen vom Blech! 






Provencalisches Zitronenhühnchen vom Blech


Zutaten:

  • 4-5 Hähnchenschenkel
  • Saft einer Biozitrone
  • 1-2 Handvoll Kartoffeln (Menge nach Belieben)
  • 4 Zwiebeln
  • 3 Knoblauchzehen
  • 4 Rosmarinzweige
  • 4 Thymianzweige
  • 1-2 Teelöffel Kräuter der Provence
  • Olivenöl
  • Salz und Pfeffer

So geht's:

Die Hähnchenschenkel salzen und pfeffern.
Kartoffeln waschen, schälen und je nach Größe halbieren oder vierteln. Die Zwiebeln schälen und ebenfalls halbieren oder vierteln. 
Zitrone auspressen und mit der gleichen Menge an Olivenöl in eine Schüssel geben.
Den Zitronensaft mit Salz, Pfeffer, den gepellten, zerdrückten Knoblauchzehen und dem Olivenöl zu einer Emulsion verschlagen.
Von zwei Rosmarinzweigen die Nadeln abstreifen, grob hacken und zusammen mit den getrockneten Kräutern der Provence zu der Marinade geben. 
Die Hähnchenstücke und die Kartoffeln in der Marinade wenden und auf ein tiefes Backblech geben. Zwiebelviertel, Thymian- und zwei Rosmarinzweige dazwischen setzen und mit der restlichen Marinade benetzen. Noch ein kleiner Schuß Olivenöl über alles und ab in den vorgeheizten Backofen.

Bratzeit ca. 1 Stunde bei 200 °C

Gegen Ende der Bratzeit immer mal wieder einen kurzen Blick in den Backofen werfen und gegebenenfalls die Zwiebeln wenden, damit sie nicht zu sehr bräunen.

Dazu schmeckt ein leckeres Baguette und ein knackiger grüner Salat.


20. März 2017

Frühlingskuscheln...

... mal anders!

Heute ist zwar der offizielle Frühlingsbeginn, aber irgendwie scheinen das die Wettergötter noch nicht so richtig mitbekommen zu haben. 
Hey, Sonne, wo steckst du bloß?
Und dreht mal bitte jemand an der Temperaturschraube?!?
Gerade abends ist es teilweise noch immer empfindlich kalt. 
Mein Prinz mit den eiskalten Füßen freut sich deshalb derzeit sehr über eine wohltemperierte Wärmflasche unter der Decke.   
Das etwas ältere, grüne Kunststoffmodell mag ja ganz praktisch zum Aufwärmen sein, aber eines ist es ganz sicher nicht: schön und kuschelig.
Ein hübscher Wärmflaschenbezug musst also her. 
Im Stoff-Fundus lag schon seit einiger Zeit ein hellgrauer, warmer, weicher Schal aus Fleece bereit zur Weiterverwertung. 

Nun hat das Teil endlich seine neue Bestimmung gefunden.




Der Bezug ist übrigens ruckzuck genäht. 
Ein Schnittmuster aus Papier hab ich mir gespart. Es reicht,  die Wärmflasche auf den entsprechenden Stoff zu legen und sie einfach Pi mal Daumen (Nahtzugabe nicht vergessen!) mit einem Stift zu umranden. Ausschneiden und den Zuschnitt dann als Vorlage für die zwei Rückseitenteile verwenden.




Genäht wurde der Wärmflaschenbezug mit einem Hotelverschluss, damit man die Wärmflasche leichter herausnehmen kann, falls mal ein Waschgang nötig wird.








18. Januar 2017

Zwiebel-Thymian-Sirup




Es ist immer noch Winter. Niederrheinischer Winter!

Das bedeutet, meist kaltes und nasses Wetter, wenig Schnee, wenn überhaupt, dann oft nur Schneematschregen.
Nicht unbedingt meine liebste Jahreszeit.
Ja, ich mag die kuscheligen Abende auf der Couch, viele, viele Kerzen entzünden, die Spaziergänge im Schnee bei strahlend blauem Winterhimmel und Schneemänner bauen, wenn zumindest ein bisschen von dem weißen Zeug vorhanden wäre - und auch mal längere Zeit liegen bliebe.
Doch Schneeflocken haben hier derzeit Seltenheitswert. Dafür beginnt jetzt leider die Hochsaison der Erkältungsviren.

Husten, Schnupfen, Heiserkeit - mich hat‘s mal wieder erwischt und meinen Prinzen ebenfalls. Neben altbewährten Hausmitteln, wie Hühnersuppe und Ingwertee, hilft da besonders bei lästigem Husten der selbstgemachte Zwiebel-Thymian-Sirup.

Ein Sirup mit nur drei natürlichen Inhaltsstoffen, die es aber in sich haben:

- Zwiebeln mit ihren antioxidativen Schwefelverbindungen

- Thymian mit seinen ätherischen Ölen, die schleimlösend wirken

- und Honig, der antibakteriell wirkt und außerdem einfach nur lecker ist.


Ganz nach dem Motto Sebastian Kneipps: „Die Natur ist die beste Apotheke.“


Zwiebel-Thymian-Sirup

  • 200 g flüssiger Honig
  • 1 große Zwiebel
  • 1 kleiner Bund Thymian
  • 1 Schraubglas (ca. 500 ml) 

So geht‘s:

Das Schraubglas samt Deckel sehr gründlich spülen. Die Zwiebel schälen und in feine, kleine Würfel hacken, dann den Thymian waschen, abschütteln und trocknen.

Die Zwiebelstückchen und die Thymianzweige nun abwechselnd in das vorbereitete Schraubglas schichten. Mit einem Löffel etwas andrücken. Dann den Honig darüber gießen bis alles gut bedeckt ist. Nun das Glas verschließen und alles einen Tag im Kühlschrank ziehen lassen.
Zuletzt das Ganze abseihen und in ein anderes Glas oder eine Flasche umfüllen.

Dosierung: Mehrmals täglich einen Esslöffel Zwiebel-Thymian-Sirup einnehmen.

Die Haltbarkeit im Kühlschrank beträgt ca. 3-4 Tage.



Gute Besserung, falls euch auch eine nervige Erkältung erwischt hat!

Und hoffentlich kommt der Frühling bald!


Etikett: HEMSMAK/IKEA



14. November 2016

Chili-Salz


Huch, bald ist Weihnachten!

Und weil ich nur zu gut weiß, wie rasend schnell die Zeit vergehen kann, beginnen nun die ersten Vorbereitungen für die Adventszeit - zuallererst für Nikolaus.

Der grobe Plan steht und das erste „Geschenk aus der Drachenküche“ ist fertig.

Einer meiner Nachbarn ist leidenschaftlicher Hobbykoch und liebt vor allem die spanische Küche. Dieses Jahr wird wohl der Nikolaus ein kleines Glas mit einem feurigen, aromatisierten Salz vor seine Tür stellen.




Chili-Salz (für ein 50 ml-Glas):

  • 2 TL Chiliflocken
  • 2 TL Paprikapulver 
  • 12 TL Meersalz

So geht‘s:

Die Chiliflocken im Mörser oder mit einer Salzmühle etwas feiner mahlen, mit dem Paprikapulver und Meersalz mischen und abfüllen.


24. August 2016

Windlicht mit Treibholz


Ein Spaziergang am Rhein ist immer schön und oft findet man auch etwas Interessantes am Ufer - ungewöhnlich geformtes Treibholz oder fein gemaserte Rheinkiesel.
In der Nähe von Baerl gibt es eine Ecke, wo ich besonders gerne nach Treibholzstücken suche.
Ein Windlicht mit Treibholz stand schon lange auf meiner DIY-Wunschliste.




Diese Materialien werden benötigt:

  • ein gerades Windlichtglas
  • ein Gummiband
  • Basteldraht
  • ähnlich lange Treibholzstücke (oder bei Bedarf mit einer Säge kürzen)
  • eine Drahtschere



 
So geht’s:

Das Gummiband dient lediglich als Hilfsmittel und wird als erstes um das Glas gelegt, um die zuvor gesäuberten Treibholzstücke rundherum schön arangieren zu können.
Bei Gefallen kann das Treibholz nun verdrahtet werden. Dazu zwei gleichlange Drahtstücke (ca. dreimal so lang wie der Umfang des Glases) zuschneiden, das erste Treibholzstück aus dem Gummiring nehmen und los geht’s.




Beide Drahtstücke einmal gleichlang in der Mitte knicken, das erste Stück Holz in die jeweiligen Schlaufen einlegen und Draht für Draht zwei-, dreimal eng verzwirbeln. Dann das zweite Holzstück aus dem Gummiring nehmen, zwischen die Drähte setzen und wieder verzwirbeln usw..
An der unteren Kante sollten die Holzstücke die gleiche Höhe haben.
Zuletzt die fertige Treibholzmatte um das Glas legen und die Drahtenden an dem ersten Treibholz befestigen.







Besonders praktisch bei dieser Befestigungstechnik ist, dass das Windlicht bei Bedarf kinderleicht gereinigt werden kann.
Einfach nur das verdrahtete Holz abziehen!
Zudem sind die Einsatzmöglichkeiten vielfältiger. Der Treibholzmattenring verschönert zum Beispiel auch passende Blumentöpfe oder Vasen.





28. August 2015

Sommer, Salz und Treibholzlöffel

"Zeig, wie du deinen Sommer verlängerst!"
Auch bei der zweiten Instagramm Challenge #IKEASommerimGlas bin ich wieder dabei.
Dieses Mal lautet das Motto "Sommer lecker verschenken". 

Ina hat leckere Zitronen-Thymian-Kekse zubereitet, die ich garantiert demnächst nachbacken werden. 
Ich mag Thymian, Zitronen und Kekse sowieso... und ich mag Rosmarin und Meersalz.

Darum wird ein Sommersalz verschenkt...





Rosmarin-Zitronen-Salz

Zutaten:
  • 200 g grobes Meersalz 
  • 1 Bio-Zitrone 
  • 2 Zweige Rosmarin
  • 2 Teelöffel Zitronensaft

So geht’s:

Die Bio-Zitrone mit heißem Wasser waschen und gut abschrubben. Mit einem scharfen Messer vorsichtig die Zitronenschale abschälen und fein hacken.
Dabei darauf achten, dass die Zitronenschale nur ganz dünn abschnitten wird, sodass die weiße, bittere Haut der Zitrone unberührt bleibt.
Als nächstes die Rosmarinzweige waschen und trocken tupfen. Dann die Nadeln von den Zweigen lösen und ebenfalls fein hacken.
Das Salz mit der fein gehackten Zitronenschale, dem Rosmarin und Zitronensaft vermischen und im Mörser noch einmal gut mörsern.
Zum Haltbarmachen im Ofen bei ca. 40°C auf einem mit Backpapier ausgelegtem Backblech trocknen (die Backofentür mit einem Holzkochlöffel dabei einen Spalt geöffnet lassen) und danach abfüllen. 

Das Rosmarin-Zitronen-Salz eignet sich besonders gut zum Würzen von Ofenkartoffeln, Fisch und Geflügel. 




Während das Salz im Ofen trocknete, habe ich mich mal wieder an Schnitzereien versucht. Ein kleiner Salzlöffel sollte es werden... aus einem Stück Treibholz vom Rheinufer.
Für den ersten Schnitzversuch hat es sogar relativ gut geklappt. Nach dem Einölen bekam das helle Holz des Löffelchens einen schönen grau-braunen Farbton.




Glas: KONCENTRAT (200 ml)/Ikea
Etikett: HEMSMAK/Ikea


3. April 2015

Mrs. Bunny




Nur ein bisschen Silberdraht, ein schwarzer Fineliner und ein rosa Buntstift... und schon verwandelt sich ein schlichtes, weißes Hühnerei in ein "Mrs. Bunny"-Osterei.



16. Dezember 2014

Rhein-Kieselstein-Magnete


 

Beim Spaziergang am Rhein sammelte ich mal wieder flache Kieselsteine mit schöner Maserung.
Kleine, starke Magnete  wurden dann mit einem ebenfalls starken Kleber (Montage- oder Sekundenkleber, was eben gerade vorhanden ist) an den Steinen angebracht. 
Neodymmagnete eignen sich besonders gut. 
Ich habe jedoch dieses Mal alte Magnete aus dem Fundus verwendet. Aus der nicht mehr so hübschen Plastikumhüllung konnten sie relativ einfach herausgehebelt werden... und verwandelten sich in "Rhein-Kieselstein-Magnete". 

Schön für weihnachtliche und sonstige „Kühlschrank-Botschaften“…
 


7. Juli 2014

Lavendelzeit

Es ist Sommer... und der Lavendel blüht wieder.
Ich liebe diesen warmen und doch frischen Duft.




Ein Teil der getrockneten Lavendelblüten des Vorjahres wanderte nun in den Bauch meines ersten selbst genähten Lavendelvogels.  
Die wohlriechenden Überbleibsel des letzten Sommers, ein Stoffstückchen, das beim Gardinenkürzen übrig blieb und ein Satinbändchen bilden die Grundlage für diese duftende, sommerliche "Resteverwertung".








Als i-Tüpfelchen kam noch die mit Textilfarbe gestempelte Blüte hinzu.
Jetzt lebt der kleine Lavendelvogel im Kleiderschrank und beduftet ganz brav meine Lieblingstunika.



24. April 2014

Schrankbretter

"Lieber Bretter im Schrank, als ein Brett vorm Kopf..."

Mein alter Lieblingsschrank hat mal wieder neue Vorhänge bekommen. 
Der Kaminholz-Stoff ist nun gut verstaut und wartet auf seinen Einsatz im nächsten Winter.

Eigentlich war ich auf der Suche nach einem eher frühlingshaften Stoff. Doch an der neuen Meterware von Ikea in Bretteroptik kam ich einfach nicht vorbei. Die Bretter wirken wie von Sonne und Meer gebleicht und erinnern an den letzten Inselurlaub.









Stoff: LISEL (Meterware, Holzeffekt)/Ikea


 

21. April 2014

Hasenfrei

Dieses Jahr fällt die Osterdekoration sehr schlicht und vollkommen "hasenfrei" aus. Die letzten Wochen waren randvoll mit diversen Aktivitäten gefüllt. 
Ich hatte einfach keine Lust die Osterkiste aus dem Keller zu holen. Auch zum Werkeln blieb leider wenig Zeit.




Die Schale wurde bei Rossmann im Vorüberhuschen entdeckt. Sie stand da ganz allein im untersten Regal. Wahrscheinlich wollte sie keiner haben, weil sie zwei kleine Macken hat. Mir gefiel sie. Vielleicht gerade deshalb. Schließlich hab auch ich ein paar Macken. Und deshalb durfte die Schale mit. 
Bei real,- hüpften mir dann die beiden Marmoreier in den Einkaufswagen. Dazu noch ein Stück Treibholz aus meiner Holzsammlung.




Die Buchsbaumzweige von Palmsonntag fanden Platz in einer kleinen Konservendose, beklebt mit zwei alten Buchseiten (Gedichte von Matthias Claudius).



30. März 2014

Kaffeetafel-Pott


Tassen kann man nie genug im Schrank haben. 
Bei dem letztens gewonnenen großen Pott störte mich jedoch der Werbeaufdruck. Und was stört, fliegt entweder raus oder wird verschenkt oder wenn möglich verschönert. 
Der Pott wurde also kurzerhand mit Kreppband ringsherum abgeklebt und zweimal mit Schultafellack und kleiner Lackrolle gestrichen, bis die Werbung komplett verschwunden war. 












Jetzt schmeckt der Kaffee gleich viel besser!


PS: Das erste vorsichtige Spülen per Hand hat der Kaffeepott übrigens unbeschadet überstanden. Der Lack hält. Aber mit einem rauhen Spülschwamm würde ich da lieber nicht ans Werk gehen. 
Mal sehen, wie der Kaffeetafel-Pott sich in Zukunft macht...



11. März 2014

Seemann, deine Heimat ist das Meer...

Ich hoffe, der Seemann freut sich...
Lolitas altes Seemannslied hatte sich beim Einpacken des Geburtstagsgeschenks beharrlich ins Ohr geschmuggelt.








Herzlichen Glückwunsch... und immer eine Handbreit Wasser unter dem Kiel!




Anhänger: HISTORISK (Buchstaben) aus dem Ikea Papershop



2. März 2014

Ich will Frühling!

Ich will endlich Frühling! Und zwar jetzt … und am besten sofort! 
Ich will Wärme und Sonne und blauen Himmel und überall ganz, ganz viele Blumen. 

Manchmal muss man seinem Verlangen ein wenig Nachdruck verleihen. Vielleicht kommt der Frühling ja etwas schneller, wenn er meinen Aufruf liest?!?




Zwei alte Blumenübertöpfe wurden also hervorgekramt. Die Töpfe fristeten bereits seit ein paar Jahren ihr Dasein irgendwo im hintersten Winkel des Kellers. Die Ursprungsfarbe, ein seltsamer Goldton, gefiel mir schon lange nicht mehr, aber die Form und Größe sagte mir immer noch zu. 

Eine gründliche Säuberung und einmal kurz mit Schmirgelpapier bearbeitet... mehr braucht es nicht zur Vorbereitung des Farbwechsels.
Beide Töpfe bekamen nun ringsherum und innen einen neuen Anstrich mit einem matten schwarzen Schultafellack verpasst.
Mit einer kleinen Lackrolle geht’s übrigens am besten und man erzielt einen schönen gleichmäßigen Farbauftrag. 
Dann nur noch die gewünschte Ansage nach dem Trocknen mit einem Kreidestift aufmalen, Frühlingsblüher einsetzen (bei mir sind es weiße Hyazinthen) … und fertig ist die Frühlingsbotschaft!



29. Januar 2014

Holzstapler


"Liebling, der Winter kann kommen! Ich hab schon mal das Kaminholz gestapelt..."

Das war das Motto des letzten kleinen Nähprojekts.
Passend zur Jahreszeit bekam der alte Wohnzimmerschrank neue Vorhänge.

Leider besitze ich keinen Kaminofen, aber dafür nun zumindest jede Menge Holz - wenn auch nur aus bedrucktem Stoff.




Stoff: MARGARETA (Meterware, Holzblock)/Ikea



15. Januar 2014

Kalenderblatt-Briefumschläge

Beim allgemeinen Ausmisten und Freiraum schaffen tauchte ein weiterer alter Kalender auf... und der Wunsch nach einer kleinen Pause.

So entstanden aus meinen Lieblingsmotiven einige Briefumschläge.

Einfach einen Standard-Briefumschlag nach Wahl vorsichtig an den Klebestellen lösen und als Vorlage verwenden. 
Auf dem Kalenderblatt anzeichen, ausschneiden, falten und kleben. 












12. Januar 2014

Kalenderblatt-Tüten


Das neue Jahr begann mit einer ausgedehnten Papier-Entrümplungsaktion. 
Dabei fiel mir auch ein alter großer Kalender aus dem Jahr 2012 in die Hände, den ich wegen der schönen Motive einzelner Blätter aufbewahrt hatte.
Viel zu hübsch zum Wegwerfen!

Ein paar der Kalenderblätter wurden zurechtgeschnitten, gefaltet, geklebt, gelocht und mit Jutekordel versehen, um sich in individuelle Geschenktüten zu verwandeln.










28. Juni 2012

Kühlschrankbotschaften

Deutschland im Fußball-EM-Fieber bedeutet auch:
Überall wird man von diversen Fanartikeln verfolgt.
So brachte mein Prinz von einem Friseurbesuch die Deutschlandfahne als Magnetfolie mit. Ein kleines Geschenk seines Friseurs.
Kann man bestimmt an einen Fußballfan verschenken, dachte ich. Aber die flexible Magnetfolie fand ich dann doch irgendwie faszinierend. So landete das Teil erst einmal in der Schublade... und wurde vergessen. Bis heute.




Tafelfolie auf die Magnetfolie kleben, mit dem Papierschneider die Kanten begradigen und die Ecken abrunden.




Ein Halter für den Kreidestift fehlte mir noch. Also wurde ein alter Kalender auseinander genommen.




Der ausgeschnittene Karton mit der Gummibandlasche bekam ebenfalls eine Hülle aus Tafefolie. Noch einen flachen  Magneten auf die Rückseite kleben...




... und fertig ist die Kühlschranktafel samt Stifthalter!




Ideal für kleine Kühlschrankbotschaften...